Über uns
Die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft wurde 1810 gegründet und durfte im 2010 ihr 200-jähriges Bestehen feiern.
Im Vorfeld der Entwicklung des Schweizerischen Bundesstaates wie auch nach seiner Gründung 1848 war die SGG die wichtigste soziale und sozialpolitische Organisation der Schweiz. Als liberale Organisation prägte sie die Diskussion um Eigenverantwortung, Gemeinnutzen und Staat lange Zeit massgeblich. Ebenso hat sie zahlreiche gemeinnützige Institutionen gegründet, die heute noch wichtige gesellschaftliche Aufgaben wahrnehmen. Pro Juventute, Pro Senectute, Pro Mente Sana und die ZEWO sind allesamt von der SGG initiierte Stiftungen. Zudem existieren in praktisch allen Kantonen – teilweise sogar in Bezirken – bis heute kantonale, regionale oder lokale Gemeinnützige Gesellschaften. Diese sind mit der SGG lose verbunden, handeln aber als eigenständige Körperschaften.
In den letzten Jahren hat sich die SGG vermehrt mit der eigenen Rolle als gemeinnützige Organisation auseinandergesetzt und in einem Strategiepapier ihre zukünftige Tätigkeit in den Wirkungsfeldern Gemeinnützigkeit/Freiwilligkeit, Integration, Förderung der Sozialverantwortung der Wirtschaft (Corporate Social Responsibility) verortet.
Forschung zur Freiwilligkeit
Die SGG hat sich in den letzten 10 Jahren der Erforschung der Freiwilligkeit zugewandt. Seit 2003 fördert sie gezielt Forschung zur Freiwilligkeit und lancierte 2005 in Partnerschaft mit dem Migros-Kulturprozent und dem Bundesamt für Statistik den Freiwilligen-Monitor. Mittlerweile wurde bereits die zweite Erhebung des Freiwilligen-Monitors abgeschlossen. Die Resultate der Umfrage sind Ende Oktober 2010 im Seismo-Verlag Zürich erschienen.
Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft SGG
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