Geschichte der SGG
Im Jahr 2010 feierte die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft ihr 200-Jahr-Jubiläum. In der Zeit des modernen schweizerischen Bundesstaates und im Vorfeld seiner Entwicklung war die SGG die wichtigste soziale und sozialpolitische Organisation der Schweiz. So war sie massgeblich an der Einrichtung der unentgeltlichen obligatorischen Volksschule beteiligt und gründete eine ganze Reihe von verschiedenen Organisationen wie die Pro Juventute, Pro Senectute und Pro Mente Sana. Es war und ist der SGG ein Anliegen, dort Hilfestellung zu leisten, wo der Staat keine oder nur ungenügend Leistungen erbringen kann.
In den letzten Jahren hat sich die SGG der Thematik der Freiwilligkeit zugewandt. Seit 2003 fördert sie Forschung im Bereich Freiwilligkeit und hat sich 2005 entschieden, in Partnerschaft mit dem Migros-Kulturprozent und dem Bundesamt für Statistik den Freiwilligen-Monitor zu lancieren. In einigen Kantonen und auch in Bezirken existieren kantonale, regionale oder lokale Gemeinnützige Gesellschaften. Diese sind mit der SGG lose verbunden, handeln aber als eigenständige Körperschaften.
Anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums hat die SGG ihre Geschichte und die Geschichte der Gemeinnützigkeit in der Schweiz aufarbeiten lassen.
Das Werk «Freiwillig verpflichtet» ist beim NZZ-Libro-Verlag zu beziehen.
Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft SGG
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