Intergeneration

intergeneration

Intergeneration ist ein Programm der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft SGG. Intergeneration fördert die Generationenbeziehungen in der Schweiz, macht Generationenprojekte sichtbar, verbindet Akteure, Interessierte, Generationen und Freiwillige, gibt Impulse und Anregungen und sensibilisiert die Bevölkerung für den demografischen Wandel und die daraus resultierenden Herausforderungen. 

Um diese Ziele zu erreichen, hat es sich bewährt, dass das Programm zwei Standbeine entwickelt hat, die sich sowohl inhaltlich gegenseitig bereichern als auch in ihren Wirkungen verstärken:

Einerseits wird den Akteuren und der interessierten Öffentlichkeit die  Online-Plattform www.intergeneration.ch kostenlos zur Verfügung gestellt und andererseits werden mit Veranstaltungs- und Vermittlungsangeboten programmeigene Akzente und Impulse gesetzt.
So setzt sich das Programm Intergeneration seit 2016 mit der Entwicklung und dem Ausbau von Generationenprojekten in Betreuungsinstitutionen auseinander. Ziel des Förder-Schwerpunktes Fokus Generationenverbindende Betreuung ist es, die Betreuungsinstitutionen für den Generationenaustausch zu sensibilisieren und beim Aufbau bzw. der Weiterentwicklung von eigenen Generationenprojekten zu unterstützen.

Alt und Jung gemeinsam betreuen
Die Anzahl Besucher auf der Online-Plattform www.intergeneration.ch hat sich im Berichtsjahr 2016 wie schon im Vorjahr mehr als verdoppelt. Und der neue Fokus auf Institutionen, die „generationenverbindende Betreuung“ anbieten, stösst auf positives Echo.

Online-Präsenz optimiert
Die Online-Plattform www.intergeneration.ch hat im Berichtsjahr 47 neue Generationenprojekte und Veranstaltungen sichtbar gemacht und zahllose Projekte und Personen miteinander vernetzt. Durch die aktive Präsenz auf Facebook, Twitter und Instagram trägt Intergeneration noch zusätzlich zur Aufmerksamkeit für das Thema der Generationenbeziehungen und des demografischen Wandels bei.

Erfolgreiche Tagung
Das Thema der Generationen-Tagung im September 2016 in Freiburg lautete „Zusammenleben – wie können Gemeinden und Städte vom generationenverbindenden Engagement der Zivilgesellschaft profitieren?“. Die drei Tagungsveranstalter – Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW), Migros Kulturprozent und Intergeneration von der SGG – organisierten die Tagung gemeinsam mit dem Schweizerischen Städteverband, dem Schweizerischen Gemeindeverband und der Tripartiten Agglomerationskonferenz (TAK). Rund 150 Gemeindevertreter und Verantwortliche von kommunalen Generationenprojekten diskutierten die 38 präsentierten Generationenprojekten der Postersession und machten deutlich, dass die Akteure aus der Zivilgesellschaft und aus den kommunalen Exekutiven die unterschiedliche Kultur und Logik noch eingehender zu berücksichtigen haben, um zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Zusammenarbeit zu gelangen. Ergebnisse zum Nachlesen: www.intergeneration.ch.

Kinder und Ältere gemeinsam betreuen
Intergeneration setzte sich im Berichtsjahr intensiv mit der Entwicklung und dem Ausbau von Generationenprojekten in den Betreuungsinstitutionen für Jung und Alt (Care-Bereich) auseinander. Die soziale Einbindung und Teilnahme aller Altersgruppen am gesellschaftlichen Leben spielt eine zunehmend wichtige Rolle in Städten und Gemeinden. Darum gilt es Betreuungsinstitutionen für Jung (Kindertagesstätten, Spielgruppen, Mittagstische etc.) und Alt (Alters- und Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Seniorentagesbetreuung, Alterswohnungen, Mittagstische etc.) zunehmend für den Generationenaustausch zu sensibilisieren und bei der Entwicklung von neuen Generationenprojekten zu involvieren. Intergeneration hat gemeinsam mit Careum Weiterbildung eine Impulsveranstaltung konzipiert, die am 14. November 2017 mit tatkräftiger Beteiligung der beiden Branchenverbände Curaviva und Kibesuisse sowie der Intergeneration-Schirmherrin Pascale Bruderer-Wyss in Aarau stattfinden wird.

Gezielte Projektförderung
Die SGG hat 2016 auch mehrere Generationen-Projekte Dritter finanziell gefördert: den Generationen-Schreibwettbewerb von „und - das Generationentandem“ in Thun, die intergenerative Tagesbetreuungsstätte Tandem in Bülach sowie das Pilot-Quartierprojekt der Pro Senectute Zürich mit der Gemeinde Adliswil.

Das haben wir 2016 erreicht

  • Die Nutzungszahlen auf der Online-Plattform intergeneration.ch haben sich mehr als verdoppelt.

Ziele 2017

  • Die Bekanntheit und die Nutzung der Online-Plattform intergeneration.ch werden weiter erhöht.

  • Die Tagung vom 14. November 2017 in Aarau sensibilisiert landesweit für das Thema Intergenerative Betreuung.

Wussten Sie, dass...

… die Reichweite von Intergeneration in sozialen Netzwerken gemäss Kuble-Ranking bereits zu den 20 einflussreichsten NGOs und NPOS der Schweiz gehört?

Die Nutzungszahlen der Online-Plattform www.intergeneration.ch haben sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt: Rund 16 000 Personen haben 2015 die Plattform besucht und 227 Projekte präsentieren sich in der Projekte-sammlung.

In Partnerschaft mit dem Schweizerischen Städteverband haben wir Workshops mit Postersession über Generationenprojekte für die Tagung zur Alters- und Generationenpolitik im November 2015 in Biel organisiert.

Die Online-Plattform www.intergeneration.ch präsentiert sich seit Ende 2014 in einer neuen, attraktiven Form und Gestaltung und die ersten Rückmeldungen der Nutzer sind sehr positiv ausgefallen. Die gemeinsame Projektentwicklung und -arbeit mit anderen Akteuren wurde im Projekt «Generationen im Museum» und mit der Experten-Tagung zu lokalen Generationenprojekten fortgeführt. Bereits liegen Anfragen zur Zusammenarbeit von neuen Partnern für 2015 vor.

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW, Migros-Kulturprozent und die SGG organisierten im Oktober 2014 gemeinsam einen zweitägigen Experten-Workshop in Bern. Anhand von acht lokal verankerten Generationenprojekten aus der Westund Deutschschweiz befassten sich die eingeladenen 35 Fachleute mit der Frage zu möglichen Rollen und Funktionen von Gemeinden, Städten und Kantonen. Der fachliche Austausch zwischen Projektpraxis, öffentlicher Verwaltung und dem Wissenschaftsbereich wurde intensiv genutzt. Die SGG konnte mit diesem erfolgreichen Anlass die gemeinsame Projektarbeit mit führenden Organisationen im Bereich Generationenbeziehungen weiter ausbauen und ergänzt damit das virtuelle Angebot ihrer Online-Plattform.

Wenn Jung und Alt vor Bildern stehen
Intergeneration-Programmleiterin Monika Blau lancierte Ende 2012 die Idee, Museen als Begegnungsorte der Generationen besser zu erschliessen und die Fachpersonen der Kulturvermittlung für den Generationenaustausch zu sensibilisieren. Als Partner konnte sie 2013 Migros-Kulturprozent für ein Projekt mit der Zielgruppe Museums-Kulturvermittlung gewinnen. Erfreulicherweise haben sich über 30 Museen in diesem Projekt engagiert. Die ersten Resultate des gemeinsamen Projekts «Generationen im Museum» (GiM) sind Ende 2014 in der von der SGG mitfinanzierten Publikation «Auf Augenhöhe» zu entdecken.